Haaröle – ein paar Worte zum Haarölen

Haaröle – ein paar Worte zum Haarölen

Die Popularität des Haarölen erreicht in den letzten Monaten ein überraschend hohes Niveau. Die traditionellen Conditioner für Haare verlieren an Bedeutung. Wir entscheiden uns sogar immer seltener für Pflegeeingriffe beim Friseur. Wir legen nämlich einen immer größeren Wert auf natürliche Zutaten und pflegen selbst unser Haar. Die Pflege auf eigene Faust verlangt natürlich die Systematik und Geduld. Wir müssen aber auch ein mindestens Grundwissen zum Thema der Haare, Nährstoffe und der Haarpflege sammeln. Endeffekt sind jedoch der Mühe wert.

Das Haarölen ist nicht schwierig, wenn wir nur ein Grundwissen besitzen. Auf dieser Webseite finden Sie alle notwendigen Informationen zum Thema der Geschichte des Haarölen, der Methoden des Auftragens der Produkte, der erwarteten Effekte oder des Preises der Haaröle. Wir beantworten außerdem dir Frage, wo ein Haaröl gekauft werden kann. Zu Ende stellen wir Vor- und Nachteile dieser Lösung dar (Sie können aber schon jetzt sicher sein, dass es fast keine Nachteile des Haarölens gibt).

Definition – was ist das Ölen?

Das Haarölen hat eigentlich keine konkrete Definition, die im Internet in einem Wörterbuch mit kosmetisch Eingriffen zu finden ist. Bisher gab es noch keine Person, die das Phänomen des Haarölen auf eine wissenschaftliche Weise beschreiben wollten. Das Ölen kann aber einfach folgendermaßen definiert werden: ein pflegender Eingriff für Haare, der im angemessenen und regelmäßigen Auftragen eines Pflanzenöls besteht, um das Haar zu verstärken und zu nähren sowie andere Probleme zu verhindern.

Eine kurze Geschichte des Haarölens

Unsere Urgroßmütter bevorzugten Haarspülungen auf der Basis der auf Feldern oder im Wald gefundenen Kräuter. Sie pflegten ihr Haar mit Honig, Milch und mit ähnlichen natürlichen Produkten. Im Nahen Osten gingen die Menschen in eine anderen Richtung. Frauen aus arabischen Ländern, Inderinnen sowie Ägypterinnen pflegten ihre Haare seit Altertum mit Pflanzenölen. Sie hatten (und haben immer noch) einen leichten Zugang zu Pflanzen, die von Friseuren sehr hoch eingeschätzt sind. Aus diesem Grund ist das Ölen der Haare (und nicht nur Haare, sondern des ganzen Körpers) eine Tradition und der Alltag der Frauen aus dem Orient. Unsere heutigen Inspirationen haben gerade dort die Wurzeln. Wir greifen jetzt nach Techniken und Methoden des Altertums. Zwischen dem heutigen und dem früheren Haarölen gibt es fast keine Unterschiede.

Wirkung – welche Effekte bewirkt das Haarölen?

Niemand sollte zur Veränderung der eigenen Methoden der Haarpflege gezwungen werden. Jeder sollte aber mindestens einmal im Leben das Haarölen versuchen. Die Wirksamkeit dieser Methode wird doch von Millionen zufriedener Frauen aus der ganzen Welt bestätigt. Es ist auch wissenswert, dass Effekte der Methode von den Eigenschaften der angewendeten Haaröle anhängig sind. Das Haarölen garantiert vor allem die richtige Befeuchtung, Nahrung und den Schutz vor Beschädigungen. Das entsprechend an die Porosität der Haare angepasste Öl hilft, die offenen Haarschuppen zu schließen und den Haarfasern ein gesundes sowie junges Aussehen zu verleihen. Die Öle verbessern nicht nur die Haarkondition, sondern geben auch visuelle Effekte – sie glätten, glänzen und disziplinieren die Haarsträhnen. Für Frauen mit lockigen Haaren sind die Pflanzenöle die sehr guten Mittel zur Betonnung der Locke. Frauen, die eher gerade Haare bevorzugen, können mit ihnen die störrischen Strähnen bezähmen. Auf die Frage, wozu wir unser Haar ölen sollten, gibt es nur eine konkrete Antwort – damit sie schön und gesund sein werden.

Wobei hilft das Haarölen?

In Bezug auf den vorherigen Absatz stellt es sich die Frage, wann wir unser Haar ölen sollten. Die Vielseitigkeit der Pflanzenöle für Haare ist so riesig, dass jede Haare jedes Typs geölt werden können. Es stellt sich heraus, dass das Haarölen nicht nur für ausgetrocknete Haare eine perfekte Lösung ist, sondern auch für fettige, schuppige, ausfallende, durch das thermische und chemische Stylen beschädigte, matte, raue, nicht voluminöse oder störrische Haare. Es gibt viele Pflanzenöle, die alle Probleme bekämpfen können, wenn sie nur richtig gewählt werden. Sie kommen also mit jedem Problem zurecht, wenn sie nur angemessen angepasst und regelmäßig angewendet werden.

Arten der Haaröle

Es gibt Hunderte der Pflanzenöle, das ist keine Lüge. Wir können heutzutage sogar ein Erdbeerkernöl oder Karottenöl kaufen. Die Menge der auf dem Markt zugänglichen Öle hängt also von der Nachfrage ab. Das Öl kann eigentlich aus jeder Pflanze gewonnen werden, nicht jedes wird aber zur Haarpflege bewähren. Die Öle können nach zwei Kriterien geteilt werden: nach der Methode der Gewinnung und nach der Zusammensetzung.

In Anbetracht der Gewinnung lassen sich kalt- und warmgepresste Öle unterscheiden, und darunter noch raffinierte und nicht raffinierte. Welches Öl ist zur Haarpflege bestimmt? Am besten wäre ein kaltgepresstes und nicht raffiniertes Öl, weil es einfach am meisten Eigenschaften besitzt. Im Prozess der Reinigung (Raffination) und unter dem Einfluss einer hohen Temperatur verlieren nämlich die Öle viele Nährstoffe.

Bezüglich der Inhaltstoffe können wir Pflanzenöle mit einem reichen Gehalt an einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren oder gesättigten Fettsäuren unterscheiden. Kein Öl hat natürlich im seinen Inhalt nur einen Typ der Säuren, in jeder Mischung gibt es aber eine größere oder kleinere Überlegenheit einer Art der Substanzen. Die Öle mit der Überlegenheit der gesättigten Säuren (z.B. Kokos-, Palm-, Babassu-Öl) bewähren auf Haaren mit der niedrigen Porosität, während die Öle mit den mehrfach ungesättigten Fettsäuren ideal für Haar mit der hohen Porosität sind (z.B. Mandel-, Sonnenblumen-, Leinöl). Für das Haar mit der normalen Porosität werden also Öle mit einfach ungesättigten Fettsäuren angemessen (z.B. Marula-, Argan-, Macadamiaöl). Nach dieser Regel sollen Sie beim Kauf eines Pflanzenöls für Haare gehen.

Die Öle können ebenfalls nach ihrer Bestimmung kategorisiert werden. Für Haare werden natürliche die kosmetischen Öle empfohlen, obwohl es viele Anhängerinnen des Haarölens mit Speiseölen gibt, die billiger sind.

Haarölen auf zahlreiche Art und Weise

Eine am häufigsten erscheinende Frage betrifft die Methode des Auftragens eines Öls. Statt zu überlegen, welche Methode Sie wählen sollten, machen Sie sich an die Arbeit. Die Öle sind so sichere Produkte, dass sie Ihre Haare nicht schädigen. Jede Methode des Auftragens ist gut, nicht jede bewirkt aber die erwünschten Effekte. Die beste Technik muss persönlich nach der Fehler-Irrtum-Methode angepasst werden. Das Öl kann auf trockene oder nasse bzw. feuchte Haare angewendet werden, vor dem Haarwaschen oder danach, mit oder ohne Ausspülen sowie auf die ganze Haarlänge oder nur örtlich (z.B. nur auf Haarspitzen oder auf die Kopfhaut). Das Haarölen in einer Schüssel gehört ebenfalls zu den beliebtesten Methoden, obwohl sie wahrscheinlich am schwierigsten ist.

Anfänge des Haarölens (vergessen Sie das nicht!)

Das Haarölen ist eine sichere Methode der Haarpflege, sie verlangt diesbezüglich keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen. Wenn sie keine Effekte verursacht oder die Haarkondition verschlechtert, kann die Kur immer abgebrochen oder das Öl verändert werden. Wichtiger als die Methode des Auftragens ist also die Wahl eines entsprechenden Öls. Bei der Wahl des Produktes lassen Sie sich nicht nur durch den Preis beeinflussen, sondern vor allem durch die Qualität. Zu diesem Zweck lesen Sie die Meinungen der Kunden über den konkreten Hersteller. Zum Haarölen sind nämlich lediglich Produkte der höchsten Qualität empfohlen, aus bewährten Quellen, bestens von originalen Produzenten und mit Ecocert-Zertifizierungen (oder anderen), die die Sicherheit des Produktes bestätigen. Die Vorsichtsmaßnahmen sind insbesondere dann wichtig, wenn Sie ein weniger populäres oder wegen der schweren Zugänglichkeit sehr teures Öl kaufen wollen. Eines der teuersten und am häufigsten gefälschten Öle ist das Arganöl, also das sog. flüssige Gold Marokkos.

Zusammenfassung: Nach- und Vorteile des Haarölens

Das Haarölen hat zweifellos mehr Vorteile. Das ist eine völlig sichere Pflegekur für jeden Typ der Haare, die ihre Wurzeln in der nahöstlichen Tradition hat. Die natürlichen Haaröle sind sicher und wirksam – bei der regelmäßigen Anwendung können Sie also lediglich positive Effekte erwarten. Die Produkte sollen nicht schädigen, wenn sie richtig an den Haartyp angepasst wurden. Die Vielzahl der Pflanzenöle ist ebenfalls nicht zu vergessen – jeder kann ein für sich perfektes Öl und eine angemessene Methode der Kur wählen. Welche Nachteile hat das Haarölen? Obwohl wir sogar auch wollten, können wir keine Nachteile dieser Methode der Haarpflege finden.